DKM: MM Racing weiter im Aufwärtstrend

Mittwoch, 22. August 2012
Hochmotivierte startete das MM Racing Team beim vierten Durchgang der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem Hunsrückring/Hahn und landete in der Endabrechnung mit Rick Nadin in den Top-Ten.

Den kompletten Rennbericht finden Sie hier.

Zu Jahresbegin ging es für das Vizemeisterteam aus dem vergangenen Jahr auf und ab. Doch in Ampfing schien der Knoten geplatzt. Rick Nadin kämpfte dort im vorderen Feld und landete als Vierter sogar in den Pokalrängen. In Hahn nun ein ähnliches Bild, bei Temperaturen weit über 30 Grad landete der Luxemburger in den Vorläufen auf den Positionen fünf und sechs, womit er sich Startposition sechs für das erste Finale sicherte. In diesem ging es schon am Start drunter und drüber, Rick etablierte sich erneut im Verfolgerfeld und lieferte sich packende Kämpfe. Beim Fallen der Zielflagge hatte er jedoch einige Positionen eingebüßt und war nur 13. Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild. Rick gelang ein guter Start und er hielt den Anschluss zur Spitze. Nach 18 Rennrunden war er guter Neunter und liegt in der Gesamtwertung nun auf Rang zehn. „Unser Anspruch war zu Jahresbegin sicherlich höher, aber wir haben nicht aufgegeben und weiter hart an uns gearbeitet. Rick ist wieder auf dem Niveau des vergangenen Jahres und wird in Genk sicherlich noch einmal überraschen können“, zeigte sich Teamchef Marc Marcelet zuversichtlich.

Großes Pech hatten indessen seine polnischen Teamkollegen Aleksander Kowalski in der DKM und Szymon Szyszko bei den Junioren. Kowalski belegte nach den Heats Position 30 und musste versuchen sich über den Hoffnungslauf zu qualifizieren. Doch ein Reifenschaden noch vor dem Start wurde ihm zu Verhängniss. Die MM Racing Crew schaffte es zwar diesen noch rechtzeitig zu wechseln, Aleksander musste aber dem Feld hinterher starten und verpasste als Zehnter die Qualifikation. Komplettes Neuland betrat sein jüngerer Landsmann Szymon Szyszko. Bei seinem ersten KF3 Einsatz war die internationale Konkurrenz zu stark und er verpasste im Hoffnungslauf das Finalticket.

“Aleksander war ein sicherer Kandidat für das Finale, leider hat ihm der Reifenschaden alle Chancen gekostet. Für Szymon stand der Lernfaktor im Mittelpunkt. Er hat viel gelernt und wird sich noch deutlich steigern können”, lobte Marcelet seine Fahrer.

In vier Wochen reist das Team zum nächsten Rennen ins Prokart Raceland Wackersdorf. Dort findet das Finale des ADAC Kart Masters statt.


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